Im Jahr 2024 platzierte ein in der renommierten internationalen Zeitschrift Information & Management (Elsevier, A-Klasse in Informationssystemen) veröffentlichter Artikel Eyecoming still und leise auf der globalen Karte der akademischen Forschung zu Hilfstechnologien für Sehbehinderte.

In dieser Studie wurden Be My Eyes, Eyecoming (als „SmalloveHelps" bezeichnet), Tianshi Zhiyan und Yuntong als repräsentative globale Plattformen untersucht.

Es war das erste Mal, dass Eyecoming als Forschungsgegenstand neben einer international anerkannten Plattform wie Be My Eyes im selben akademischen Artikel erschien.

Was hat die Forschung herausgefunden?

Diese Apps stärken das Gefühl der sozialen Verbundenheit für beide Gruppen.

Gleichzeitig deckte die Forschung ein nüchternes Paradoxon auf: In bestimmten Situationen kann die Nutzung von Freiwilligen-Apps durch einen „sozialen Vergleichseffekt" unbeabsichtigt die Anfälligkeit sehbehinderter Nutzer für Vorurteile erhöhen.

Wie die Ergebnisse widerspiegeln, was wir tun

Wir haben nie geglaubt, dass „mehr Freiwillige = bessere Plattform".

Also trafen wir eine kontraintuitive Entscheidung: den Freiwilligenpool absichtlich begrenzen, anstatt ihn unbegrenzt wachsen zu lassen.

2026: Verdopplung unserer sozialen Mission

Im Jahr 2026 durchlief die Eyecoming-App für blinde Nutzer eine neue Runde von Updates mit erneuertem Fokus auf den gemeinnützigen Charakter der Plattform.


Eyecomings Platz auf der Weltbühne

2019 brachten HONOR und Eyecoming gemeinsam PocketVision auf der IFA in Berlin auf den Markt — mit Anerkennung des RNIB (Vereinigtes Königreich).

Wir müssen nicht „Chinas Be My Eyes" werden. Wir müssen nur die Plattform werden, die chinesische Sehbehinderte am besten versteht.
Referenz:
Huilin Gao et al. Information & Management, Vol. 61(6), 2024, 104007. DOI: 10.1016/j.im.2024.104007